Tipps für das Pausenbrot

Pausenbrot

Wer das Glück hatte, das Kind bisher in einer Kita mit Frühstücksbuffet untergebracht zu haben, steht nun vor einer neuen Herausforderung: Jeden Tag eine Brotdose zu füllen, das beim Schulkind ankommt und leergefuttert wieder nach Hause zurück kommt. Aber auch, wer bereits für die Kita Brote geschmiert hat, stellt sich nun vermutlich die Frage, wie das ideale Pausenbrot für ein Schulkind aussieht. Schließlich hat gerade das Gehirn jetzt richtig viel zu tun und bis zum Mittagessen dauert es länger als in den meisten Kitas.

In jeder Brotdose sollte folgendes enthalten sein:

  • Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag sollten Kinder (und Erwachsene!) am Tag essen. Das empfiehlt nicht nur die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Obst und Gemüse versorgt Dein Kind mit Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Eine Portion ist so groß wie die Handfläche des Kindes. Optimal sind zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse – roh oder gegart.
  • Getreide (dazu zählen Brot, Müsli, Nudeln, Reis) sind wichtige Energielieferanten. Vollkornprodukte sind besser, da sie mehr Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe enthalten. Ballaststoffe sind übrigens die eigentlichen Sattmacher und verhindern Heißhungerattacken.
  • Milch und Milchprodukte sind für Kinder wichtige Calciumquellen.
  • Fleisch oder Wurst enthalten wertvolles Eiweiß, B-Vitamine und Eisen, allerdings auch unerwünschte gesättigte Fettsäuren. Zwei- bis dreimal pro Woche Fleisch oder Wurst reichen deshalb vollkommen aus.

Mit diesen Pausenbrot Ideen sind alle vier Bereiche abgedeckt:

Obst und Gemüse

Äpfel, Birnen, Weintrauben, Blaubeeren, Bananen – diese fünf Klassiker sind in der Brotdose gut haltbar, matschen nicht zu schnell und lassen sich einigermaßen kleckerfrei essen. Erlaubt ist jedes Obst, dass schmeckt. Wobei saisonale Ware zu bevorzugen ist.